Endlich mit mehr Motivation dehnen!

Aktualisiert: 24. Mai

Dehnst du dich regelmäßig? Ich seltener als man sollte. Aber warum soll man sich dehnen? Hier erfährst du 3 Gründe, warum jeder sich stretchen soll udn Yoga dafür optimal ist.

Ich ernähre mich gesund und treibe regelmäßig Ausdauersport. Das sollte reichen. Oder doch nicht?


Nur geschmeidige Muskeln, Gelenke und Strukturen sind beweglich und schmerzen nicht. Beim Dehnen arbeiten wir an den Faszien, die alle Muskeln umgeben, den Gelenken und der Flexibilität unseres Körpers.


Flexibilität = das passive Bewegungsausmaß, Fähigkeit des Weichgewebes einen bestimmten Bewegungsradius auszuführen


Die Beweglichkeit lässt nach

Unsere Muskeln sind von Bindegewebe umgeben. Es schützt die Muskeln vor Überdehnung, überträgt die Muskelkraft und ermöglicht das Gleiten der Muskelzellen. Die Elastizität der Strukturen im Körper lässt durch den natürlichen Alterungsprozess nach - bei Männern ab 20, bei Frauen ab 25 - Da können wir nichts dagegen tun. Den Zellen fehlt es an Flüssigkeit. Deswegen werden sie hart. Verhärtete Strukturen sind verletzungsanfälliger und können schmerzen. Regelmäßige Bewegung und Dehnen hält das Gewebe elastisch.


Fahrradfahren ist monoton

Beim Sport werden Muskeln angespannt. Um die Entspannung der Muskeln zu unterstützen, sollte man sie dehnen. Radfahren ist eine eintönige Bewegung, welche auf Dauer zu Verspannungen, Verkürzungen und Dysbalancen führt. Es werden nur wenige Muskelgruppen und Gelenke dafür angestrengt. Als Konsequenz versucht der Körper Überlastungen in einer Struktur des Körpers durch Mehrbeanspruchung in anderen Bereichen auszugleichen. Typisch sind die Schmerzen im unteren Rücken, der Nacken-Schulter-Partie, den Handgelenken und in den Knien bei Radfahrern.

Umso wichtiger ist die ganzheitliche Betrachtung des Körpers bei Schmerzen. Yoga bietet hier die perfekte Übungspraxis.


Sitzen ist das neue Rauchen

40h pro Woche im Büro sitzen und abends wieder auf der Couch. Zusätzlich zu der Tatsache, dass wir uns zu wenig bewegen, sitzen wir zu viel. Der Kreislauf fährt herunter, Stress hält den Fight-and-Flight-Modus aktiv und unsere Muskeln verkümmern. Im Speziellen führt die sitzende Haltung unter anderem zum Verkümmern des Rückenstreckers, Verkürzen des Hüftbeugers und der Brustmuskeln.


Regelmäßiges Dehnen ist zwar nicht unbedingt notwendig, wenn man sich viel und abwechslungsreich bewegt. Schadet aber niemandem. Die meisten Yogaübungen haben dehnende und mobilisierende Komponenten.

Durch den ganzheitlichen Ansatz bekommt eine Dehnroutine in Form einer Yogastunde eine Mehrschichtigkeit: Kräftigung, Dehnen und Entspannen in einer Einheit!

Als Sportler sollte man aber beachten: Keine ausufernde Dehnpraxis vor einer Schnellkrafttrainingsbelastung und die Dehnung darf unangenehm sein, aber nicht schmerzen!




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